Mein Körper und Ich

In dieser Woche haben wir uns sogar zweimal getroffen, um miteinander Kunst und Musik zu machen, denn es gibt noch viel zu tun, bevor unsere Ausstellung am 11.11. um 16 Uhr in der kleinen Galerie eröffnet werden kann.

Am Mittwoch haben wir erfahren, wie Klänge anfühlen. Beim Cello kann man das ganz besonders gut spüren, wenn beim Zupfen einer Saite der ganze Körper vibriert. Wir haben festgestellt, dass auch unser Körper vibriert, wenn wir singen und Musik machen. Schließlich haben wir uns alle ein Saiteninstrument gebaut, mit dem wir auch nach dem Projekt noch musizieren können.

Am Freitag haben wir verrückte Objekte und Skulpturen gebastelt. Jede_r Einzelne von uns ist einzigartig und unterschiedlich, und hat einzigartige und besondere Ideen. Mit tollen Materialien von Putzlappen bis hin zu Holzklötzern, Nägeln, Spießen und Styropor könnten wir heute unserer Kreativität so richtig freien Lauf lassen.

26.10. – Fortbewegung

Heute haben wir uns mit Wörtern beschäftigt, die eins gemeinsam haben: sie bringen uns voran! Ob zu Fuß oder mit dem Auto, dem Zug oder Schiff – wir hatten viele Ideen, wie wir uns fortbewegen können. Die Geräusche der Fortbewegungsmittel haben wir im Raum gesucht und aufgenommen.

Auf dem Bild seht ihr, wie wir Oberflächen abreiben. Die Muster von Untergründen sehen auf dem Papier nämlich ganz anders aus als sonst!

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Außerdem war heute die Döbelner Zeitung und das Crossmedia Team der Hochschule Mittweida da, um unsere Arbeit zu dokumentieren.

3. Musik aus Schritten

Am 21.10. war die dritte Stunde unseres Projekts „Das Wörterbuch der Künste“. Auch unsere Ausstellung rückt immer näher. An dieser Stelle eine herzliche Einladung zur Eröffnung am 11.11.2016 um 16 Uhr in der kleinen Galerie/ Stadtmuseum Döbeln!!!

Heute haben wir in 2 Gruppen gearbeitet. An der einen Station haben wir aus Essensbildern unsere Gesichter collagiert.

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Schaut mal, wie wir aussehen!

An der anderen Station ging es ums Laufen. Mit der App „Borderlands granular“ haben wir unsere Schritte aufgenommen und verfremdet.

Hier seht ihr uns beim aufnehmen und musizieren.

Wie macht man Kunst aus Nudeln?

Zu unserem 2. Termin am 14.10. war unser Thema „essen“. Dazu hatten wir den Medienpädagogen Martin zu Gast.

Was wir gemacht haben, sollen euch die Bilder erzählen:

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1. die Lebensmittel werden kunstvoll auf dem Papier angeordnet, manchmal auch mit geschlossenen Augen 🙂

2. das Kunstwerk wird für 5min belichtet

3. dann werden die Bilder gebadet

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4. und getrocknet

Vielen Dank an Martin für die tolle Idee! Wir hatten viel Spaß!

 

Das Wörterbuch der Künste ist gestartet!

Am Freitag, dem 7.10., ging unser Projekt „Das Wörterbuch der Künste“ in die erste Runde. An 8 Terminen werden wir innerhalb der nächsten 2 Monate mit 10 Kindern mit Fluchthintergrund im Treibhaus e.V. in Döbeln zusammen kommen, um dort musikalisch und künstlerisch aktiv zu werden.

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hier ein kleiner Eindruck von unserer Begrüßungsrunde

 

Die Themen sind aus dem Alltag gegriffen – zum ersten Termin ging es ums Hallo sagen. Und so nahmen wir uns die zwei Stunden Zeit, um uns ein wenig kennenzulernen. Die Kinder, die am Projekt teilnehmen, sind innerhalb der letzten Jahre in Döbeln mit ihren Familien angekommen. Deswegen spricht auch fast jeder in unserer Gruppe eine andere Sprache – serbisch, russisch, indisch, deutsch. Wörterbücher sind also auch keine Neuheit für uns. Und dennoch ist diesmal neu, dass wir unser Wörterbuch diesmal selber füllen. Wir werden Wörter wie gehen, essen, Hallo sagen usw. musikalisch und künstlerisch erforschen und so neu mit Bedeutung füllen.

Wenn ihr das auch spannend findet, dann kommt doch zu unserer Ausstellung!!! Diese wird am 11.11. nachmittags in der kleinen Galerie in Döbeln eröffnet.

Nun sollt ihr noch ein bisschen über unseren 1. Termin erfahren:

Wenn man sich begrüßt, kann man sich die Hand geben, sich winken, die kleinen Finger oder die Nase aneinander stupsen – das alles haben wir in einem Tanz heraus gefunden. Dann haben wir uns Bewegungen und Geräusche für unsere Namen ausgedacht und damit musiziert. Das Ergebnis könnt ihr hier sehen:

Mit der App „Madpad“ nehmen wir unsere Namen mit Bewegungen auf. Danach werden die Namen durch Geräusche ersetzt.